Die Serie um Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, Heroes, steckt in der Krise.
In den USA war die 3.Staffel nicht sonderlich erfolgreich und auch die 4. Staffel scheint ein Ende der Serie einzuläuten. Dort wirft man momentan Rettungsanker in Form eines Serientodes, der einen beliebten Hauptdarsteller ereilen soll. Ob es dies der richtige Weg ist und ob es überhaupt noch jemand sieht, wenn doch immer mehr Zuschauer abschalten?
In Deutschland ist es mittlerweile nicht anders. RTL2 hat nun die Konsequenzen aus den sinkenden Einschaltquoten gezogen und Heroes vom Prime-Time Sendeplatz um 20.15 Uhr auf 23.15 Uhr verlegt.
Wer die 3. Staffel verfolgt, kann diese Entwicklung sicherlich nachvollziehen. Erst ab der 10.Folge wurde annähernd eine gewisse Spannung aufgebaut, vorher herrschte eher gähnende Langeweile.
Ab wann ist außergewöhnlich eigentlich die Regeln? Immer mehr Menschen mit Fähigkeiten, immer weniger Normalos. Einen Alltag dürfen die Heroes überhaupt nicht erleben, bevor sie wieder in Geschichten verstrickt werden, in denen sie die Welt retten müssen. Von einer Sekunde zur anderen, von null auf hundert – vielleicht hätte der Zuschauer seine Lieblingscharaktere im Alltag erleben wollen? Eine Geschichte kann man auch langsamer aufbauen, es hätte niemanden weh getan.
So kann man sich schon einmal an den Gedanken gewöhnen, dass Heroes nicht zwingend fortgesetzt wird.
