Bourne – 4. Teil in Planung
25. August 2009
Die Vorbereitungen für den vierten Teil der Bourne-Filme laufen. Drehbuchautoren, Regisseure – das Team hinter der Kamera bildet sich.
In der Hauptrolle wird natürlich wieder Matt Damon zu sehen sein. Der arbeitet derzeit übrigens an den Film The Adjustment Bureau.
Die Bourne-Trilogie bekommt einen weiteren Film. Was überwiegt bei Euch? Vorfreude auf einen weiteren Bourne-Film oder die Befürchtung, dass es ein Desaster wird?
State of Play – Stand der Dinge [+Trailer]
17. August 2009
Ein junger aufstrebender Politiker und ein Washingtoner Enthüllungsreporter finden sich mitten im Epizentrum einer Reihe von Morden wieder, die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Der republikanische Kongressabgeordnete Stephen Collins ist Hoffnung und Zukunft seiner Partei – ein aussichtsreicher und ehrenhafter Newcomer. Er hat unter anderem den Vorsitz des Komitees für die Überwachung der Verteidigungsausgaben und geht dabei aggressiv gegen die Firma PointCorp vor, ein privates Sicherheitsunternehmen, das im Begriff ist, lukrative Staatsaufträge im Bereich der öffentlichen Sicherheit zu erhalten. Seine Karrierechancen sind sehr gut, bis plötzlich seine junge, hübsche Assistentin und mögliche Geliebte Sonia vor die U-Bahn stürzt. Damit gerät der Kongressabgeordnete in eine prekäre Situation, denn er ist verheiratet, und seine Ehefrau ist auch noch eine Ex-Affäre seines Freundes Cal McAffrey, Reporterveteran beim Washington Globe.
Dieser arbeitet anfangs an einer Story über einen Mord an einem Drogensüchtigen, der – wie Cal herausfindet – seinen Konsum mit dem Stehlen und Zurückverkaufen von Aktentaschen finanziert und dabei eine Tasche mit Fotos von Collins’ Assisstentin mit einem Unbekannten in einem Café gestohlen hatte. Cals Kollegin, Della Frye, Bloggerin für den Globe-Onlinedienst, bearbeitet den Tod der jungen Assistentin des Kongressabgeordneten. Als Cal diesen angeblichen Selbstmord schließlich mit der Ermordung des Drogensüchtigen verbindet, wird Cal von seiner Chefredakteurin Cameron auf Stephen Collins und sein mögliches Verhältnis zu der Toten angesetzt. Die Spuren der Morde führen zu PointCorp.
Warum muss in solchen Thrillern eigentlich immer der schmierige Verlierer-Typ die Verschwörungen aufdecken? Kann es nicht einfach mal einer sein, der sich rasiert und sich die Haare wäscht?
Wenn man sich den Trailer direkt im Anschluß des Films anschaut, bleibt ein müdes schmunzeln über. Der Film kommt nicht annähernd an die Action und Dramatik, wie sie in der 2minütigen Zusammenfassung vorgegauckelt wird.
Ganz modern ist ja auch der Konflikt zwischen klassischen Reportern und Bloggern, oder Internet-Reportern, gemeint sind wohl die Online-Redaktionen. Aber leider ist das eine kaum nennenswerte Randgeschichte im ganzen Film, die nicht wirklich den Konflikt spiegelt, sondern höchstens Anlass für 2-3 dumme Sprüche ist.
Offenbar sind die Macher auch der Meinung, dass Dela Frye auch erst zum Schluss eine echte Reporterin geworden ist, weil sie eine Veröffentlichung in der Print-Version unterstützt, anstatt es online zu bringen.
So wirklich gelungen ist eigentlich nur die Homepage zum Film.
Verfasst von orionzwo 